Evangelische Bildungsarbeit
Die Kommunikation des Glaubens etwa durch Kurse zum Glauben ist Pfarrer Jürgen Schweitzer" ein Herzensanliegen. „Die Frage, wie werden Menschen in unseren Gemeinden sprach- und auskunftsfähig in ihrem Glauben, hat mich immer wieder in der Begleitung und Fortbildung ehrenamtlich Mitarbeitender beschäftigt“, so Jürgen Schweitzer.
Jürgen Schweitzer kümmert er sich um:
- die Leitung der Evangelischen Ehrenamtskademie Rheingau-Taunus
- Begleitung von Prädikanten
- "Kurse zum Glauben"
- Beratung und Begleitung von Kirchenvorständen
Arbeit mit und für Familien
Die Bildungsarbeit mit Familien orientiert sich an einem generationsübergreifenden Bildungsansatz. Sie berücksichtigt dabei alle Formen von Familie, die gesellschaftlichen Herausforderungen an Familien sowie unterschiedlichste Lebenssituationen. Sie erkennt die Vielfalt von Familien in all ihren Lebensformen an und hat das Ziel, die Familien in ihrem Alltag zu stärken.
Bedeutung von Familie
Für einen Großteil der Bevölkerung ist die Familie der wichtigste Lebensbereich. Junge Menschen auch ohne Kinder wünschen sich später eine Familie mit Kindern. Im Jahre 2023 gab es 8,5 Millionen Familien mit Kindern unter 18 Jahren in Deutschland. Bei dem größten Anteil der Familien waren die Eltern verheiratet (69 %), ihm folgen die Alleinerziehenden mit 20 % und die Eltern, die in Lebensgemeinschaften leben mit 12 %.
Damit ist das klassische Modell „Ehepaar mit Kindern“ immer noch das beliebteste, ebenso steigt aber auch der Anteil vielfältiger anderer Lebensformen1.
Eltern und Familien möchten als Zielgruppe von Kirche wahrgenommen werden, da zeigen verschiedene Studien.
Die Familien wünschen sich unter anderem:
- eine sensible Wertschätzung ihrer Alltagsbelastungen und ihrer Kompetenzen
- bei der Alltagsbewältigung. - eine attraktive Gestaltung der Orte für der Begegnung und Kontaktmöglichkeiten für Familien
- Verstärkung der generationsübergreifenden Angebote
- Entlastungsmöglichkeiten für den Familienalltag aufzeigen und schaffen.
- Begleitung der Lebensphasen; auch durch kirchliche Feiern und Rituale
- Vertretung der Interessen von Familien in Gesellschaft und Politik
- Offenheit junger Familien für Sinn-und Glaubensfragen aufnehmen und aktiv auf junge Familien zugehen.
Mögliche Angebote (im Aufbau) könnten deshalb sein:
-Familienfreizeit einmal im Jahr 5 Tage auf Dekanatsebene
-religionspädagogische Angebote nach dem Modell „Kirche Kunterbunt“
-Tagesangebote für Familien zu Jahresfesten
1(Quelle: Johanna Possinger: Familien gefragt: Seite 22)